Haushalt

Abfluss verstopft: Tipps und Hilfe

1. April 2013

Ein verstopfter Abfluss kann nicht nur störend sein, sondern auch unangenehme Auswirkungen von schlechtem Geruch bis zu Wasserschäden in der Wohnung entwickeln. Während ein sorgfältiger Umgang mit den Abflüssen und Rohrleitungen das Verstopfen verhindert, können einige Tipps teure Reparaturkosten verhindern.

Waschbecken flickr (c) msp CC-Lizenz

Waschbecken flickr (c) msp CC-Lizenz

Der Abfluss eines Waschbeckens, der Spüle, in der Dusche oder der Badewanne ist ständig Substanzen ausgeliefert, die dort eigentlich nicht hingehören: Lange und kurze Haare, Essensreste, Kochabfälle, Bartstoppeln, die sich mit dem Rasierschaum zu Klumpen verbinden, Fusseln aller Art und sonstiger Dreck, der sich ansammelt, wird schwungvoll hinfort gespült, nur um sich in dem kleinen, verwinkelten Rohr umgehend zu verfangen. Der erste Griff der meisten, um der Rohrverstopfung Herr zu werden, geht in Richtung Rohrreiniger – doch diese chemischen Mittel sind meistens weder nötig noch sinnvoll.

Hilfe beim verstopften Abfluss

Steckt die Verstopfung nicht allzu tief und kommt man an das Abflussrohr auch einigermaßen leicht heran, kann man in einem ersten Schritt versuchen, das Auffangsieb und das anschließende Rohr abzuschrauben, um Haare und anderes direkt zu entfernen – bei einem Waschbecken mag dies verhältnismäßig einfach sein, bei einer eingekachelten Badewanne oder gar einer Dusche gestaltet sich dieser Vorgang deutlich schwieriger.

Hier kann ein Pömpel helfen: Diese klassische Saugglocke aus Gummi mit Holzgriff erzeugt einen Unterdruck, durch den sich nicht allzu hartnäckige Verstopfungen lösen können und das Wasser somit wieder abfließt. Ähnlich funktioniert auch das schwungvolle gießen und pressen von heißem Wasser in den Abfluss mittels einer Plastikflasche. Sollte die Verstopfung tiefer liegen und fester sein, bleibt nur noch der Griff zu einer Spirale, mit der die Verunreinigung entfernt werden kann.

Hausmittel und Geräte für ein freies Abflussrohr

Angeblich alte Hausmittel, wie Kaffeesatz oder Cola, findet man in einem ernstzunehmenden Ratgeber für einen verstopften Abfluss allerdings nicht: Die Substanzen verklumpen oder verbinden sich mit den bereits vorhandenen Verunreinigungen, so dass in der Spüle das Wasser gar nicht mehr abfließen kann. Andere, lösliche Substanzen, wie Alka-Seltzer, Natron etc. können bei bestimmten Verstopfungen, wie etwa durch Fett, aber durchaus etwas bewirken.

Die beste Variante mag aber nach wie vor darin bestehen, für einen dauerhaft freien Abfluss zu sorgen: Siebe zum Einlegen gibt es für wenig Geld im Baumarkt oder in Haushaltsabteilungen – sie schränken die Wahrscheinlichkeit eines verstopften Abflusses maßgeblich ein.

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