Küche

Lavendelhonig zum Selbstmachen

4. September 2013

Lavendelhonig ist eine Delikatesse im Bereich der verschiedenen Honigsorten. Oftmals teuer und nicht leicht zu bekommen, lässt sich eine Alternative mit nur wenig Aufwand selber herstellen – dazu muss man weder Imker werden, noch selber die Waben schleudern.

Lavendel

Lavendel

Honigliebhaber schwören auf das Original aus dem Südosten Frankreichs: Lavendelhonig zeichnet sich durch einen besonderen, intensiven Geschmack aus, der als „lieblich“ und „blumig“ beschrieben wird, während die Konsistenz cremig ist und sich die Farbe zwischen hellen und dunklen Gelb- und Brauntönen bewegen kann. Ein so exklusiver Honig kann pur gegessen werden, auf einem Brot oder auch in Gebäck und andere Desserts eingearbeitet werden, um ihnen eine besondere Note zu verleihen – doch oftmals ist schwer an Lavendelhonig heranzukommen. Als Alternative lässt sich zumindest ein Pendant selber machen.

Lavendelhonig: Einfach selbst gemacht

Man sollte nicht erwarten, dass selbstgemachter Lavendelhonig dem Geschmack und der Qualität des originalen „miel de lavande“ aus der Provence vollständig entspricht, doch mit etwas Geschick und Übung kann man sich daran annähern. Dazu braucht es lediglich drei Dinge: Lavendelblüten, Honig und Geduld, doch die Auswahl der ersten beiden Positionen ist wesentlich, soll das Küchenexperiment gelingen.

Wer Zeit hat und ein Lavendelfeld in der Nähe, sollte möglichst die Blüten selbst ernten. Alle anderen können auch getrocknete aus dem Reformhaus nehmen. Als Honig eignet sich eine Sorte, die kaum oder wenigstens keinen intensiven Eigengeschmack aufweist, die Konsistenz kann je nach Vorliebe gewählt werden. Letztlich müssen die Lavendelblüten – man geht von einem Esslöffel auf 500 Gramm Honig aus – nur unter die Masse gerührt werden (diese sollte nicht erhitzt werden). Der Deckel des Honigglases wird fest verschlossen und nun heißt es abwarten.

Diese Wartezeit beträgt mehrere Wochen, in denen das Aroma der Lavendelblüten den Honig durchzieht – je länger man wartet, umso stärker der Geschmack. Möchte man die Blüten danach nicht mehr im Honig haben, muss man den fertigen, selbstgemachten Lavendelhonig durch ein Sieb geben. Es schadet jedoch auch nicht, wenn man den Lavendel mit isst.

Miel de lavande: Das Original aus Südost-Frankreich

Lavendelhonig aus der Provence gilt als einer der exklusivsten und schmackhaftesten Varianten: Da sich die Qualität des Originals maßgeblich von regulärer Ware aus dem Supermarkt unterscheidet, muss man etwas tiefer in die Taschen greifen – doch wenn man seine selbstgemachte Alternative einmal mit dem direkt aus Lavendelblüten von Bienen hergestellten Honig vergleichen möchte, lohnt sich die Investition, die man auch online tätigen kann.

Bild: Lavendel von Ajannsen, CC BY – bearbeitet von ratgeber-haushalt.

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